Präambel


DEUTSCHE VERSION | VERSION FRANÇAISE

Im Mobilitäts- und Verkehrssystem kann die psychopathologische Problematik der Patienten zutage treten.

Ziel einer heilkundlichen Verkehrstherapie ist die Prävention, Reduktion oder Beseitigung der krankheitswertigen Störung, als deren Gefahrenzeichen/Symptome unter anderen die Verkehrsauffälligkeiten verstanden werden können.

Notwendige Voraussetzung jeder heilkundlichen Verkehrstherapie ist die intrinsische Motivation oder eine entsprechende Motivierbarkeit durch ihre spezifischen Methoden.

Die Wiederherstellung der Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr oder die Kompatibilität mit formalisierten Eignungs- und Beurteilungskriterien ist nicht das Ziel einer heilkundlichen Verkehrstherapie, sondern Teil der Folgen einer erfolgreichen heilkundlichen Verkehrstherapie.

Die Beseitigung der Ursachen ist eine notwendige Bedingung dafür, dass Fahreignung dauerhaft wiederhergestellt sein wird.

Die Legalbewährung kann eine der Konsequenzen der Gesundung sein und hat dementsprechend verkehrsrechtliche Folgen.